Entscheiden Rentner die Wahl?
Bei der Bundestagswahl dürfen 62,2 Millionen Menschen ihre Stimme abgeben. Dabei sind zwei von fünf Wahlberechtigten Rentner, denn in Deutschland leben schätzungsweise 24,7 Millionen Rentner.
Eine wichtige Wählergruppe, mit unbestreitbar großem Einfluss auf die Politik. Politik gegen die ältere Generation zu machen, wagt keine Partei.
Am Beispiel der CDU wird deutlich, warum das so ist. Bei der Europawahl hat annähernd jeder zweite Rentner, der zur Urne gegangen ist, sein Kreuz bei den Unionsparteien gesetzt. Würde der Anteil der Union stabil bleiben, so könnte die Partei bei der Bundestagswahl - konservativ geschätzt - 20 Prozentpunkte allein durch die Stimmen der Rentner gewinnen. Hinzu kommt: Die Wahlbeteiligung unter Rentnern ist überdurchschnittlich hoch. Die Altersgruppe der 60 bis unter 70-Jährigen verzeichnete 2005 eine Wahlbeteiligung von 85%, die Altersgruppe der 21 bis unter 25-Jährigen gerade mal 66,5%. Insgesamt lag die Wahlbeteiligung bei 78,3%, also immer noch deutlich über dem Wert der Jungwähler.










Zeigt mir, dass Menschen die am Entstehungsprozess Deutschlands mitgewirkt haben die Thematik deutlich ernster nehmen. Verständlich, aber sollte einen schon zum Nachdenken bewegen….
Parteiprogramme und Reformen an der Rentenpolitik sind seit Jahren ein brisantes Thema. Es kann sich eben keine Partei leisten diese Wählergruppe zu vergraulen. Einige Themen die unsere älteste Bevölkerungsschicht betreffen werden ja auch nicht mit dem entsprechenden Stellenwert in den Wahlprogrammen angesprochen. Kann sein dass Prioritäten zu dieser Wahl anders gesetzt sind, aber sieht bei dem Andrang von Themen (wie besteuerte Renten, Inflation, steigende Kassenbeiträge) fehlt schon auch ein Statement wie das weitergeht?!
zwei von fünf bringt mich zum Nachdenken. Wenn jetzt von den übrigen dreien nur einer zur wahl geht … naja, zwei drittel und so
Ich stimme voll und ganz zu. Die geringe Wahlbeteiligung Jugendlicher liegt sicher nicht nur an den Parteiprogrammen, Kandidaten und so weiter. Auch in familiären Kreisen sollte dieses Thema einen höheren Stellenwert einnehmen. Ich für meinen Teil durfte mir genug Geschichten meiner Großeltern anhören, was es bedeutet nicht frei wählen zu dürfen oder wohin eine solche Politikapathie führen kann. Nichtwählen stand auf jeden Fall noch nie auf meiner Optionsliste
Die Behauptung, dass ausgerechnet Rentner bzw. Menschen über 65 Jahren die Wahlen entscheiden würden, ist leider falsch. Die meisten, insbesondere die mit Minirente bleiben lieber zu Hause jammern und verweigern die Wahl mit der Begründung:”Die anderen sind ja auch nicht besser!” Leider trifft das auf die Grünen zu, die von jungen Leuten als Alternative zur SPD geschaffen wurden. Und die sorgen so gut für die Unwelt, dass viele Betriebe nicht mehr existieren können und die Arbeitslosen zunehmen. Auch koalieren die zunehmend mit den beiden Bimbesbewegungen CDU/CSU und FDP. Wählen gehen meistens nur die Leute mit einem Parteibuch und die stehen meistens noch voll im Leben und sind weit unter 65. Sodann gehen viele Geschäftsleute zur Wahl. Von den Wahlverweigerungen profitieren daher die drei Bimbesparteien ganz besonders. Die jüngeren, die wählen gehen, stimmen häufig für die Grünen. Und die ändern nichts an den unternehmens- und arbeitsplatzfeindlichen Gesetzen, wie dem z. B. Betriebsverfassungsgesetz und dem Kündigungsschutz,die mittlerweile eher die Arbeitnehmer um ihre Arbeitsplätze indirekt bringen.
Zur Europawahl geht kaum jemand hin, weil das Europaparlament nur die zur Exekutive berufenen Kommissare wählt. Und nur diese machen mit den Regierungschefs der Mitgliederstaaten auch die Gesetze bzw. schreiben den nationalen Parlamenten vor, was für Gesetze sie mal wieder wegen der von den Regierungschefs ausdachten Richtlinien zu erlassen haben. Von echter Gewaltenteilung kann hier keine Rede sein.
Wer wirklich etwas ändern will, muss selbst gegen die Etablierten bei den Wahlen antreten und dazu eine neue Partei gründen. Nur meckern und zwischen den etablierten Parteien wählen hilft auf Dauer schon deshalb nicht, weil die beratungsresistent sind und der Diktatur ihrer Parteiführung unterliegen. Letzteres hat besonders die ehemalige CSU-Landrätin Doktor Gabriele Pauli aus Fürth mit ihrer “Freien Union” vorgeführt: Wer ihr nicht brav folgte, wurde von ihr persönlich aus Vorstand und Partei geworden. Und diese Tante ist erst 48 Jahre alt.
Was sagt uns das ? Das heißt Menschen über 60 nehmen ihr Wahlrecht noch ernst… wärend die jüngeren von diesem Recht immer weniger Gebrauch machen ….was sie aber nicht davon abhält über die getroffene Wahl der Anderen zu meckern und zu motzen.
Wer sich von einem Politiker vertreten lassen will in einem Parlament muß diesen halt auch wählen !
Die Rentner tun dies, deshalb haben sie auch eine nicht zu verachtende “Macht” allein schon die starke Lobbyarbeit von Verbänden wie VDK, Caritas, ASB, BDV etc.,…in denen überwiegend “ältere” Menschen sich organisiert und engagieren, übt nicht unerheblichen Einfluß auf die Politik in Berlin aus.
Das sollte man nicht zum Vorwurf machen, daß sollte man nachmachen ! also Leute geht in Verbände, Parteien und Organisationen, engagiert Euch, verschafft Euch Gehör, bringt Euch ein, mischt Euch ein …. auf kommunaler Ebene kan man in kurzer Zeit sehr viel mehr bewegen als man denkt !
Viele der derzetigen Ruheständler, Pensionäre und Rentner haben das schon lange erkannt und -mischen- sich ein !
Mfg
B
ich komme aus einer ecke von deutschland, wo man 40 jahre lang nur eine partei wählen konnten oder eher mussten. da gab es kaum demokratie. und wir wollten gern WÄHLEN.
heute, wo “wählen gehen” gar nicht erlaubt ist oder sogar bestraft wird, oder wie in der schweiz wo erst 1990 auch der letzte kanton erlaubte, das frauen wählen dürfen, würden die leute luftsprünge machen frei zu wählen. und hierzuland…muss man etwa noch einen kostenfeien klingelton anbieten, damit die jungen menschen wählen gehen?
Also lieben JUNGWÄHLER geht Wählen, weil es werden entscheidungen getroffen, die euch betreffen!
Jetzt müssen die Rentner zusammenhalten, deshalb wähle ich jetzt die Rentner-Partei-Deutschland.Die treten sogar teilweise auf der Erst und Zweitstimme an.Ich habe ir das
Wahlprogramm auf der Home-Page http://www.rentner-nrw.de in NRW angesehen und kann jedem empfehlen, der eine alternative zu den etablieten Parteien sucht, sollte sich auf der Home-Page informieren.Da sind auch schon junge Menschen zu sehen,
die sich bei der Landtagswahl aufgestellt haben.Empfehlenswert für Jung und alt, weil alle Jungen auch mal alt werden und in eine wohlverdienete Rente wollen.
Gruß, Müllermann.
wer jetzt in deutschland noch nicht gemerkt hat ,das die grossen parteien genauso engstirnig und auf der stelle tretend (nicht für wirkliche änderungen im gemein- sozial und bankenwesen sind)machtgierig durchs leben gehen wie die kirchen und andere instutionen-der träumt und hegt falsche hoffnungen.
keiner davon kennt unsere eigene armut,weil niemand in unsere vielen eigenen slums nachsieht und nicht merkt das wir selber schon (jeder)am abgrund stehen.
darum kann ich nur sagen.:wählt und kommt in die rentnerparteideutshland für jung und alt-nrw-.
mfg j.k.